Altersvorsorge

Grundsätzlich kann man die Möglichkeiten zur Altersvorsorge in 4 Bereiche unterteilen:

Grafik 4 Bausteine der Altersvorsorge

Gesetzliche Rentenversicherung
Die gesetzliche Rentenversicherung fungiert nach dem Umlageverfahren: von den Erwerbstätigen eingezahlte Beiträge werden direkt als Rente an die Leistungsempfänger (Rentner) weitergegeben. Die jeweiligen Rentenbeiträge der Versicherten werden also nicht auf einem Konto gesammelt und verzinst. Aufgrund des Umlageverfahrens, der demographischen Entwicklung (Vergreisung der Bevölkerung) sowie der Veränderung in der Erwerbsstruktur hat die Attraktivität der gesetzlichen Rentenversicherung  in Deutschland stark abgenommen.
Als Selbständiger sind Sie grundsätzlich nicht verpflichtet, in der gesetzlichen Rentenversicherung zu bleiben. Es steht Ihnen jedoch frei, weiterhin als freiwilliges Mitglied in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Ob dies sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die im Einzelfall analysiert werden müssen.

Betriebliche Altersvorsorge
Aufgrund der sinkenden Attraktivität der gesetzlichen Rentenversicherung hat in den letzten Jahrzehnten die betriebliche Altersvorsorge stark an Bedeutung gewonnen. Gehaltsumwandlung, Direktversicherungen oder Pensionskassen sind sinnvolle Optionen zum Aufbau einer renditestarken Altersvorsorge. Gleichzeitig bietet die betriebliche Altersvorsorge dem Arbeitgeber die Möglichkeit, leistungsstarke Mitarbeiter langfristig enger ans Unternehmen zu binden. Die betriebliche Altersvorsorge ist eine empfehlenswerte Variante der Altersvorsorge, die Ihnen als Unternehmer leider jedoch nur zur Verfügung steht, wenn Sie selbst  auch Angestellter (z.B. als Geschäftsführer) des Unternehmens sind.

Private Altersvorsorge
Der Markt der privaten Altersvorsorge ist in Deutschland heiß umkämpft. Insbesondere Banken und Versicherungen werben mit unzähligen Produkten zur Altersvorsorge. Eine Transparenz für den Kunden ist dabei meist nicht gegeben.

Wie und wo legt man sein Geld am besten an?
Die Antwort auf die Frage der optimalen Geldanlage fällt leicht: Sie existiert nicht!
Der Anleger muss immer zwischen dem Risiko und der Rendite einer Kapitalanlage abwägen. Je höher die Rendite, desto größer das Risiko und je kleiner das Risiko, desto niedriger die Rendite. Oftmals hängt die Attraktivität eines Produkts zur privaten Altersvorsorge von individuellen Eigenschaften des Anlegers ab. Dies kann zum Beispiel die Höhe des Einkommens, das Alter und der Gesundheitszustand, der Familienstand oder die Anzahl der Kinder sein.

Mietfreies Wohnen
Das Konzept des mietfreien Wohnens als Altersvorsorge ist schnell erklärt:
Wer Eigentümer ist, zahlt keine Miete.
Mietfreies Wohnen im Alter ist eine elegante Möglichkeit der Altersvorsorge. Beim mietfreien Wohnen setzen Sie nicht auf den Aufbau von zusätzliche Einnahmen oder Renten, sondern senken durch den Wegfall der Miete die Fixkosten auf Ihrer Ausgabenseite.

Unsere Tipps
1. Kapitalbedarf ermitteln
Setzen Sie sich frühzeitig mit folgenden Fragen auseinander: Wie hoch ist Ihr Kapitalbedarf im Alter? Wie hoch sind bereits erworbene Rentenansprüche? Wie viel Kapital haben Sie anderweitig aufgebaut? Wie hoch ist die verbleibende Lücke in Ihrer Altersvorsorge? Wie viel Geld können Sie momentan zusätzlich investieren?
2. Angebote vergleichen
Wer eine gute Anlagemöglichkeit sucht, muss aktiv werden und sich selbst informieren. Blindes Vertrauen in Berater ist oft kostspielig. Vergleichen Sie daher die verschiedensten Angebote und Produktvarianten zur privaten Altersvorsorge. Fordern Sie kostenlos und unverbindlich Informationen und Angebote an. Gerne helfen wir Ihnen bei Ihrer Suche nach passenden Angeboten.

Kontaktieren Sie uns unter 0209- 17007 88

Lassen Sie sich bei Renditeversprechen nicht blenden. Verwechseln Sie nicht die Begriffe Verzinsung und Rendite. Ist die versprochene Rendite garantiert oder eine unverbindliche Schätzung? Gibt es versteckte Kosten? Welche steuerrechtlichen Besonderheiten gibt es zu beachten?
Um Kapitalanlagen tatsächlich vergleichen zu können, sollten Sie die Renditen nach Abzug von Steuern berechnen.
Sie benötigen Hilfe?
Kontaktieren Sie uns!

3. Kapitalanlagen streuen
Investieren Sie niemals all Ihr Geld in eine einzige Geldanlage. Streuen Sie besser Ihre Investitionen. Falls Sie dann einmal mit einem Investment daneben liegen, kann dies durch die anderen Anlagen ausgeglichen werden. Dies gilt nicht nur bei Investments in Aktien.

Zurück zu Versicherungen