Gewerbesteuer

Der Gewerbesteuer unterliegt jeder bestehende Gewerbebetrieb, soweit er im Inland betrieben wird. Unter Gewerbebetrieb ist ein gewerbliches Unternehmen im Sinne des Einkommensteuergesetzes zu verstehen (§ 2 Abs.1 GewStG). Gewerbe ist demnach eine selbständige Beteiligung am wirtschaftlichen Verkehr, die auf eigene Rechnung, eigene Verantwortung (Risiko) und auf Dauer mit Einkunftserzielungsabsicht betrieben wird und nicht zur Ausübung einer Tätigkeit in der Land- und Forstwirtschaft oder in den freien Berufen (Katalogberuf des §18 Abs. 1 EStG) gezählt werden kann.

Kapitalgesellschaften, wie zum Beispiel die GmbH oder die UG, sind Kraft ihrer Rechtsform gewerbesteuerpflichtig (§ 2 Abs. 2 GewStG). Personengesellschaften steht im Gegensatz zu den Kapitalgesellschaften ein Freibetrag i.H.v. 24.500 Euro zu.

Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer fließen nicht dem Bund zu, sondern den Kommunen, und sind ihre wichtigste Einnahmequelle. Auch die Höhe des Steuersatzes wird von der jeweiligen Kommune beschlossen, da diese den für die Berechnung der Steuerschuld relevanten Hebesatz festlegt.

Unser Tipp: Insbesondere bei der Standortwahl sollten Sie die verschiedenen Hebesätze der möglichen Standorte/Gemeinden vergleichen. Je nach Gewerbeertrag können sich erhebliche Steuerbelastungsunterschiede ergeben.

Wichtig: Die Gewerbesteuer gehört zu den “nicht abziehbaren” Betriebsausgaben.

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