Bilanzierung/doppelte Buchführung

Bilanzierung/doppelte Buchführung

Zur Führung von Büchern sind neben den Kapitalgesellschaften auch die ins Handelsregister eingetragenen Personengesellschaften verpflichtet. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eintragung ins Handelsregister freiwillig erfolgte oder durch die Wahl der Rechtsform bedingt ist.

Gewinn ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Betriebsvermögen am Schluss des Wirtschaftsjahres und dem Betriebsvermögen am Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres, vermehrt um den Wert der Entnahmen und vermindert um den Wert der Einlagen (§ 4 Abs.1 EStG).

Zu Beginn der Tätigkeit muss der Gründer daher eine Eröffnungsbilanz erstellen, am Ende des Jahres eine Schlussbilanz. Die wertmäßige Erfassung der Wirtschaftsgüter erfolgt durch regelmäßige Inventur. Es gelten die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB). Insbesondere auch das Realisationsprinzip, nach welchem nicht der Zeitpunkt des Zahlungszuflusses oder -abflusses entscheidend ist, sondern der Zeitpunkt der Leistungserbringung.

Für die Besteuerung muss also eine Bilanz nach den Regeln des HGB erstellt werden. Aus dieser wird in einem zweiten Schritt die Steuerbilanz abgeleitet, welche als Bemessungsgrundlage für die Steuerschuld fungiert.

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